Saturday Recipe. Huhn-Gemüse-Tajine
Open Arms Yoga Community

“OPEN ARMS Yoga”, bietet Yoga und nimmt dafür einen nicht festgelegten Geldbetrag, kurz: Eine Spende. Es geht darum, intelligent zu teilen. Es geht darum, auf freiwilliger Basis zu geben und nehmen.
Dem Konzept von OPEN ARMS liegt der Glaube an die Möglichkeit einer tragfähigen community zugrunde, von der jeder individuell profitiert. OPEN ARMS reagiert mit diesem low-profit Konzept auf unsere ökonomische und gesellschaftliche Realität. Let’s face it: In einer Stadt wie Berlin dominieren heute moderne Lebensentwürfe, aus denen nur bedingt sicheres Einkommen erwächst. Am Anfang steht die Möglichkeit, sein eigenes Ding zu machen und mittendrin erkennt man, dass aus dieser Freiheit eine Notwendigkeit wird. Konventionelle Arbeits- und Erwerbsschemata sind in Auflösung begriffen, und mit ihnen materielle Sicherheit und Vorhersagbarkeit. Auf die Frage: „Was verdiene ich nächsten Monat?“ hat OPEN ARMS eine Antwort: Gib’ was du heute kannst. CA$H ONLY!” Open Arms Yoga, Schönhauser Allee 41 | Berlin (Deborah Haaksman)
floating to somewhere



Einblicke in ein Projekt von Matthias. marue.at
Aus dem Versuch einer Bauplatzanalyse entstandene Grafiken: Fliessende Impulse werden angezogen in Richtung eines festen Ganzen. Tänzelnde Linien, in Bewegungsfluss.
Fischgräte mal anders..


Ausstellung “surviving.art” in der Alten Kindl-Brauerei | Berlin im Zuge des 13. Kunst-und Kulturfestivals 48 Stunden Neukölln vom 17-19. Juni.
Das Kunst- und Kulturfestival in einem der sozial schwächsten Gebiete Berlins steht unter dem provozierenden Thema „Luxus“. Hier wird seit Längerem um den „Wert der Kunst“, um die Möglichkeiten einer (auch) künstlerischen Existenzsicherung, um die Zukunft und das Fortbestehen des (Kultur)Standorts Neukölln debattiert.
Neukölln ist unzweifelhaft im Umbruch. Es wird weltweit wahrgenommen als Berlins neuer Trendbezirk für subkulturelle Angebote im Bereich von Kunst und Kneipenszene. Eine neue Bevölkerungsgruppe zieht es hier her: Wie einst in Prenzlauer Berg und Kreuzberg, sind es meist junge Menschen mit kreativem und häufig mit „internationalem“ Hintergrund. Dies macht sich (neben anderen Faktoren wie der Schließung des Flughafen Tempelhof und der allgemeinen Entwicklung in Berlin) auf dem Immobilienmarkt bemerkbar. Wohnungen und Mietshäuser werden stark nachgefragt und Mieten steigen. Die Aufgabe der Zukunft wird es sein, einen Wandel verträglich zu gestalten. Kreative, Aborigines und Neu-Neuköllner sollen leben bleiben können. Im Bereich von Kunst und Kultur hat Neukölln ungeheure Potentiale. Doch gibt es (wie insgesamt in Berlin) wenig Aussichten von Kunst auch leben zu können. KünstlerInnen und Off-Spaces sind notorisch unterfinanziert. Steigen Mieten und Lebenshaltungskosten, muss die Kunstkaravane einen anderen „unterbewerteten“ Standort finden. Das wäre fatal für Neukölln.












