Tempolimit – ja bitte!

Es ist an der Zeit, dass der Verkehr seinen Beitrag zur Einsparung von Treibhausgas-Emissionen leistet. Nach einer aktuellen Studie des Bundesumweltamtes (UBA, Februar 2020) könnte ein Tempolimit auf Autobahnen die Treibhausgasemissionen jährlich je nach Ausgestaltung um 1,9 bis 5,4 Millionen Tonnen verringern. Die Berechnungen basieren auf aktuellen Verbrauchsdaten von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen. 2018 verursachten Pkw und leichte Nutzfahrzeuge laut UBA allein auf Autobahnen in Deutschland Treibhausgasemissionen in Höhe von rund 39,1 Millionen Tonnen CO2-Äquivalenten, der gesamte Verkehrssektor 163 Millionen Tonnen. Ein Tempolimit würde eine sofortige CO2-Minderung einbringen und dabei sogar nichts kosten! Ein weiterer Vorteil wäre, dass das bisherige PS-Wettrüsten bei Neuwagen endlich gestoppt werden könnte (große Motoren, schnelle Sportwagen und SUVs), denn Autos die auf 120 oder 130 ausgelegt werden, sind leichter und deutlich sparsamer als solche, die bis zu 250 km/h schaffen. Ein Tempolimit würde zudem auch die Lärm- und Schadstoffemissionen senken und die Verkehrssicherheit erhöhen. Deutschland ist nach wie vor die einzige westliche Industrienation ohne generelles Tempolimit auf Autobahnen.

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happy New Year

sonnige Berggrüße aus dem Allgäu & Vorarlberg!

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wooden gates&doors

@marue.at im schönen Elsass.

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Eigene CO2-Bilanz berechnen

Der deutsche Pro-Kopf-Ausstoß an CO2-Äquivalenten im Jahr 2017, lag nach Angaben des Statistischen Amts der Europäischen Union bei 11,3 Tonnen/Kopf. In der EU lag er bei 8,8t/Kopf. Beide Zahlen deutlich über dem Weltdurchschnitt. Deutschland trägt damit eine besondere Verantwortung, von diesem hohen CO2-Wert herunterzukommen.

(QUELLE: Statistisches Amt der Europäischen Union / 2017)

Mit dem UBA-CO2-Rechner (Bundesumweltamt) kann jeder Einzelne den Überblick über den eigenen CO2-Fussabdruck erlangen und darüber hinaus sehen, wo die eigenen Stellschrauben sind und welchen Beitrag man zukünftig für den Klimaschutz leisten kann.

Klimaschutz ist eine Gemeinschaftsaufgabe. Welche Möglichkeiten es gibt, als einzelne Person selbst tätig zu werden, habe ich bereits in meinen Klimabeiträgen zum Konsumverhalten erläutert: Hierbei ging es darum, CO2 mit dem Blick auf die Big Points (Michael Bilharz) zu sparen, diejenigen Bereiche und Maßnahmen, die besonders viel CO2 einsparen können:

Heizenergieverbrauch (beziehe ich bspw. Ökostrom, was für eine Wohnfläche steht mir zur Verfügung, ist mein Haus gedämmt etc.) -> Klimabeitrag Heiz- und Stromverbrauch

Kraftstoffverbrauch (nutze ich häufig öffentliche Verkehrsmittel oder mein Fahrrad und weniger das Auto und vermeide Flugreisen) -> Klimabeitrag Mobiltät

Nahrungsmittelkonsum (kaufe ich Bioprodukte, möglichst regional und saisonal und keine bzw. wenig tierische Produkte) -> Klimabeitrag Ernährung

Konsumgesamtverhalten –> Klimabeitrag sonstiges Konsumverhalten

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Garnelenpasta mit Pesto & Rosé für heiße Sommertage

  • 300g rohe ungeschälte Riesengarnelen
  • 4 Knoblauchzehen
  • (Etwas Zitronenschale)
  • 2 gehäufte TL rotes Pesto
  • 150 ml Roséwein
  • Salz/Pfeffer

STEPS:

Vier Garnelen ganz lassen und in 1 EL Olivenöl in einer Pfanne geben. Von den restlichen Garnelen die Köpfe abtrennen und die Garnelenschwänze schälen und das Fleisch würfeln.

Knoblauch schälen und in dünne Scheiben schneiden. (Etwas Zitronenschale in sehr dünne Streifen schneiden.) Die Pfanne bei mittlerer Hitze auf den Herd stellen und die Garnelen 2 Minuten braten (gerne auch die Köpfe erst mal noch dazu und dann herausnehmen und wegwerfen). Den Knoblauch, die Zitronenschale und das gewürfelte Garnelenfleisch in die Pfanne und nach kurzer Zeit das Pesto dazugeben und regelmäßig umrühren.

Inzwischen die Taglierini in kochendem Salzwasser garen. Die Garnelen mit Rosé ablöschen und den Wein 1 Minute einkochen. Die Pasta abgießen, dabei einen Becher Kochwasser auffangen. Die Nudeln unter die Garnelen mischen und ggf. etwas von dem Kochwasser dazugeben. Alles zusammen noch 1 Minute erhitzen, mit Meersalz & Pfeffer abschmecken.

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Informationszentrum Wattenmeer | Dorte Mandrup Arkitekter

Wir sind zufällig an diesem imposanten Umbau vom Büro Dorte Mandrup Arkitekter / Kopenhahen in der Provinz Jütland in Dänemarks größtem Nationalpark vorbeigekommen. Das Gebäude passt sich an die zum Teil sehr rauen Bedingungen in Küstennähe an, beim Entwurf nahmen sich die Architekten die flachen länglichen Bauernhäuser in der Region als Vorbild. Das Reetdach ist bis nach unten gezogen, im Inneren gibt es großzügig Platz für Ausstellungen zu Flora und Fauna des Wattenmeers.

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Jütland

Jütland grenzt im Süden an Deutschland und trennt die Nordsee von der Ostsee. An der Westküste gibt es viele Schwemmlandgebiete (Marschen), weiter nördlich dann Sanddünen und schöne Strände. In der Mitte und im östlichen Teil des Landes ist die Landschaft hügelig. Letztes Bild: Verbindungsstraße zu einer Insel, die gerade überflutet ist.

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