Category: Projects

Saisonal & regional im OKTOBER

Die Tage werden kürzer, es wird kühler und die Blätter verfärben sich. Der goldene Herbst steht vor der Tür und ein letztes Mal schüttet die Natur üppige Gaben auf unsere Tische.

FREILANDPRODUKTE: Das Angebot an Obstsorten wird im Oktober kleiner. Frisch und fruchtig zu ergattern sind allerlei Äpfelsorten, Pflaumen und Quitten. Eine weitere beliebte Oktoberfrucht sind Esskastanien oder Maroni. Der Kürbis hat im Oktober Hochsaison und ist in allen Größen & Farben zu haben. Ebenso schmecken Blumenkohl und Brokkoli in diesem Monat besonders lecker. Bis in den Oktober hinein gibt es daneben noch fast alle Arten von Blattgemüse wie Spinat, Salat, Mangold und Rucola.

GESCHÜTZTER ANBAU: Pilze haben in diesem Monat Hochsaison und werden größtenteils geschützt angebaut.

LAGERWARE: Die bis September geernteten Birnen werden von Oktober bis Anfang des nächsten Jahres gelagert.

Weitere Informationen zum Projekt gibt es hier: Das ganze Jahr saisonal & regional

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Saisonal & regional durch den SEPTEMBER

FREILANDPRODUKTE: Im September gibt es noch ein paar leckere Beerensorten auf den Märkten. Ansonsten fängt die Pflaumen und Zwetschgen Saison an und endlich gibt es auch wieder leckere Äpfel und Birnen!

GESCHÜTZTER ANBAU: Tomaten und Gurken.

 

Weitere Informationen zum Projekt gibt es hier: Das ganze Jahr saisonal & regional

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Klimabeitrag: Sonstiges Konsumverhalten

Mit dem Klimabeitrag ‘Sonstiges Konsumverhalten’ endet die Reihe ‘Klimabeiträge’ hier auf dem blog. Auch in diesem Bereich gibt es vielerlei Möglichkeiten für die einzeln handelnde Person, auf ein nachhaltigeres Konsumverhalten zu achten. Dabei geht es darum, sowohl Umwelt- als auch soziale Aspekte zu berücksichtigen und somit auf langfristige ökologische Verträglichkeit und soziale Gerechtigkeit zu zielen!

In den westlichen Industrieländern leben die Menschen seit Jahrzehnten weit über ihren Verhältnissen. Überlebenswichtige natürliche Ressourcen werden knapp. Darüber hinaus werden für unseren Lebensstil kostbare Ackerflächen vernichtet und Wälder abgeholzt, dabei gehen wichtige Lebensräume von Tieren und Pflanzen verloren und Wälder entfallen als C02 Speicher. Mit der Globalisierung ist das Angebot an Produkten und Dienstleistungen zu immer billigeren Preisen gestiegen. Zudem haben sich der Konkurrenzkampf zwischen den Unternehmen und der Preisdruck auf Erzeuger und Lieferanten verschärft. Durch die billigen Angebote von Produkten landet leider vieles auf dem Müll. Da die Konsumenten möglichst wenig für ein Produkt bezahlen wollen, verlegen viele Unternehmen darüber hinaus Teile ihrer Produktion in Länder, in denen die Lohnkosten niedrig sind. Dort werden Umwelt- und Sozialstandards leider nicht immer eingehalten. Industrielle Abwässer werden ungereinigt in Flüsse oder Seen geleitet und können das Grundwasser verschmutzen, mancherorts wird das Verbot von Kinderarbeit nicht umgesetzt, es kommt zu wiederholten Arbeits- und Menschenrechtsverletzungen in Textilfabriken und zu skrupellose Entsorgung von giftigem Elektroschrott auf Müllkippen in Westafrika und und und…

Der gedankenlose alltägliche Umgang mit Plastik – im wahrsten Sinne des Wortes – (z.B. Plastiktüten, Plastikflaschen, Kinderspielzeug aber auch Plastikverpackungen im Supermarkt) führt zu einer unglaublichen Verschwendung der benutzten Rohstoffe wie Öl und Wasser und zu einer gefährlichen Belastung durch Plastikmüll und den darin enthaltenen Chemikalien. Es kommt zu Verschmutzung der Meere und Fischsterben.

Lasst uns versuchen, nachhaltige Wertorientierungen und Einstellungen zu stärken, nachhaltiges Verhalten zu fördern und Informationsdefizite zu beseitigen (z.B. Vorurteile wie “nachhaltiger Konsum ist teuer”, “Ökostrom bringt gar nichts”).

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Klimabeitrag: Ernährung

13% des Treibhaus-Ausstoßes pro Kopf in Deutschland fallen auf die Ernährung. Im Bereich Ernährung trägt, wie die untere Torte darstellt, die Erzeugung und der Konsum tierischer Lebensmittel, insbesondere von Fleisch zu erheblichen Auswirkungen auf Umwelt und Klima bei. Hier sind es v.a. Massentierhaltung und die damit einhergehenden Effekte (enormer Land- und Ressourcenverbrauch, Rodung von Wäldern, Zerstörung von Ökosystemen und Artensterben) die der Umwelt zu schaffen machen.

Anregungen für den Bereich der Ernährung gibt es hier auf dem blog bereits monatlich durch saisonale & regionale Produkte die aktuell auf dem Markt zu ergattern sind.

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Klimabeitrag: Mobilität

23% des Treibhausausstoßes fallen auf den Bereich der Mobilität. Hier zählen vor allem Flugzeuge und Autos zu den Umweltsündern. Während es in der Autoindustrie langsam Alternativen gibt (Car-Sharing, Hyprid-Elektroautos etc.), bleibt Fliegen – ignoriert von vielen Politikern und Passagieren – die energieintensivste Art der Mobilität. Das Verrückte: Der Flugverkehr wächst und wächst, auch weil die Preise gleichzeitig fallen. Dieses enorme Wachstum des Flugverkehrs, hat den Fortschritt der Flugzeugtechnologie (stark verbesserte  Treibstoffeffizienz in den letzten Jahren) aufgefressen.  Es ist höchst fragwürdig, warum der Preis des Fliegens die ökologischen Kosten nicht enthält (es gibt keine Kerosinsteuer – die es an Tankstellen und bei Bahntickets wohlgemerkt gibt – und bei Auslandsflügen wird keine Mehrwertsteuer erhoben).

Im Vergleich mit dem Auto (17%) werden beim Fliegen 3% aller weltweiten Emissionen freigesetzt. Allerdings passiert dies in luftigen Höhen und neben CO2 werden bei der Verbrennung von Kerosin auch andere Substanzen wie Stickoxide, Aerosole und Wasserdampf freigesetzt die sich durch ihren langsamen Abbau viel stärker auswirken als am Boden und somit in einem erheblichen Maß zur Erwärmung der Erdatmosphäre beitragen.

Kompensation: Da man schließlich niemandem das Reisen verbieten kann und die Möglichkeit die Welt kennenzulernen auch sehr viele positive Seiten hat, bleibt – neben der deutlichen Einschränkung der eigenen Flugreisen – auch die Möglichkeit, den Flug zu kompensieren. Der zusätzliche zum Flugticket gezahlte Beitrag unterstützt Klimaschutzprojekte.

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Klimabeitrag: Heiz- und Stromverhalten

Die Torte zeigt den Treibhausausstoß pro Kopf in Deutschland im Bereich Heizung- und Strom (im vorherigen Beitrag kannst du die ganze Tortenwahrheit sehen). Mit 24% ist es der Bereich der unserer Umwelt bis dato am meisten schadet (Kohlekraftwerke, Gas, Öl etc.).

Alternativen sind da, es liegt an jedem Einzelnen verantwortungsbewusst zu handeln.              Hier ein paar Anregungen:

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“Key Points” nachhaltigen Konsums

Grundsätzlich gibt es eigentlich viele Tipps zum nachhaltigen Konsum. Allerdings passiert eben nichts bzw. viel zu wenig, wenn es um die Realisierung und Förderung nachhaltigen Konsums durch den Einzelnen geht.

Michael Bilharz, Experte des Umweltbundesamtes, zeigt in seinem Buch «Key Points nachhaltigen Konsums», auf welche längerfristigen Strategien es ankommt und wie jeder einzelne Verbraucher mit wenigen Schritten klimaneutral leben kann. Das Buch zeigt auf, wie Konsumentscheidungen – statt als Privatsache zu versanden – zum Motor für politische und strukturelle Veränderungen werden können.

Bilharz plädiert dafür, sich auf die Maßnahmen mit den größten Wirkungen zu konzentrieren. Diese werden vom Autor im Bereich Bauen & Wohnen, Mobilität & Ernährung ausgemacht und sind für 70 bis 80% der Umweltfolgen unseres Konsums verantwortlich.

Folgende “BIG POINTS” tragen innerhalb dieses Bereiches die Hauptlast:

Heizenergieverbrauch -> abhängig v.a. von Wohnfläche und und Wärmedämmung

Kraftstoffverbrauch -> abhängig v.a. von Auto & Flugreisen & vom Kfz-Verbrauch/km

Nahrungsmittelkonsum
       -> abhängig v.a. vom Fleischkonsum & dem Anteil von Nicht-Bio-Essen
Konsumgesamtmenge -> abhängig v.a. vom Einkommen

 

KEY POINTS werden als jene Punkte bezeichnet, die aus den “Big Points” entstehen und zum nachhaltigen Konsums führen müssen. “Key Points” haben einen großen Umwelt-Effekt und sind darüber hinaus leicht umsetzbar (und bringen sogar eigene Vorteile):

Wärmedämmung des eigenen Hauses -> spart Geld & Ressourcen/CO2

Nutzung sparsamer Autos (oder umsteigen auf Car-Sharing)

Einkauf von Bio-Lebensmitteln -> schützt die eigene Gesundheit und die Umwelt

  Kapitalanlage im Bereich erneuerbaren Energien

In den kommenden Tagen folgen hier auf dem blog Möglichkeiten, wie man seinen ökologischen Fußabdruck verringern kann.
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